Salate

Es gibt sie in den verschiedensten Formen und Farben - die Blattsalate.

Sie sind bei vielen sehr beliebt und können auch in den kleinsten Gefäßen wachsen und gedeihen.

Aber was gibt es eigentlich alle für Salate? Wir bauen für Euch ab April bis in den Herbst bis zu zwölf verschiedene Sorten an. Was dabei alles gemacht werden muss, damit diese dann frisch zu Euch auf den Tisch kommen und was hinter den verschiedenen Sorten steckt, erzählen wir Euch hier.

Wie wird der Salat auf dem Feld gepflanzt und gepflegt?

Anders wie bei den Hobbygärtnern bauen wir nicht nur 6, 12 oder 18 Pflanzen an, sondern bis zu 20 Kisten mit jeweils 128 Pflänzchen. Dabei ist es auch wichtig, dass der Abstand richtig eingehalten wird, hierzu verwenden wir eine Maschine.

 

Aber nun zum Anfang: bevor die ersten Pflänzchen gesetzt werden, wird das Feld entsprechend bearbeitet. Dafür wird die Erde gelockert und mit dem Zinkenrotor oder der Kreiselegge über den Acker gefahren, denn umso feiner die Erde ist, desto besser geht das Setzen mit der Maschine.

Ist dies erledigt, werden mit der sogenannten Pflanzbändersetzmaschine die Setzlinge auf dem Feld ausgebracht. Hierbei sitzen zwei Mitarbeiter/innen auf der Maschine und verteilen die Pflänzchen gleichmäßig auf drei Bänder. Die Maschine ist so eingestellt, dass die Setzlinge in einem etwas größeren Abstand, als z. B. Kohlrabi oder Fenchel gesetzt werden. Der Grund dafür liegt darin, dass der Salat in die Breite wächst, während die o. g. Produkte weniger Platz brauchen. Hierbei wird trotzdem darauf geachtet, dass nicht zu viel Platz dazwischen bleibt, um den Wuchs von Unkraut zu minimieren.

Sobald die Pflänzchen auf dem Acker sind, werden sie das erste Mal mit Wasser aus einem Brunnen gegossen. Zudem decken wir die ersten zwei Sätze der Setzlinge zu, damit diese schneller wachsen.

Nach ein paar Wochen wird zwischen den Reihen gefräßt und danach zwischen den Salaten gehackt, damit das Unkraut nicht durchkommt.

Wie läuft die Salaternte ab?

Sobald die ersten Salate die gewünschte Größe haben, beginnen wir mit der Ernte. Hierzu fahren wir mit dem Bulldog und einer entsprechenden Anzahl an Kisten direkt zum Feld und schneiden alle Salate mit der Hand.

Die beste Zeit für die Salaternte ist in der Früh, vorallem im Sommer. Denn zu dieser Zeit sind die Pflanzen noch kühl von der Nacht und genug mit Feuchtigkeit versorgt, dadurch bleiben sie länger frisch.

Sobald die Ernte für den jeweiligen Tag abgeschlossen ist, bringen wir die Salate in die Gemüsehalle. Dort wird zuerst der grobe Schmutz mit dem Schlauch abgewaschen und danach jede Kiste einzeln in ein Wasserbecken getaucht.

Welche Sorten bauen wir an?

Wir bauen bei uns folgende Sorten an, wobei hier zwischen Sommer- und Herbstsalaten unterschieden wird.

Bei den Sommersalaten handelt es sich um:

  • Kopfsalat

  • Kritzet

  • Eichblatt

  • (Baby-)Romana

  • Lollo Rosso (rot) und Lollo Bionda (grün)

  • Batavia rot

  • Baby-Leaf (Schnittsalat)

Zu den Herbstsalaten zählen:

  • Zuckerhut

  • Endivien

  • Raddichio

Diese drei Salatsorten sind eher bitter und werden auch erst später gesetzt.

 

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