Rhabarber

Der Rhabarber stammt aus dem Himalaya und wurde im 11. Jahrhundert zuerst aus medizinischen Gründen nach Europa importiert. Später entwickelten sich in Norddeutschland große Anbaugebiete, welche sich weiter nach Nordrhein-Westfalen und in den Süden ausdehnten.

Bei uns bauen wir den sogenannten Erdbeerrhabarber an. Dieser überzeugt durch seine dunkelroten Blattstängel. Der Geschmack ist süß und sauer zugleich.

Wie wird der Rhabarber angebaut und geerntet?

Unser Rhabarber ist das ganze Jahr auf dem Feld. Die Pflanzen bzw. Wurzeln sind mittlerweile mehrere Jahre alt und treiben jedes Frühjahr immer wieder frisch aus. Anfang März decken wir die Reihen auf dem Feld mit einem Fließ zu, damit es die Pflanzen schön warm haben und wachsen. Wenn es wärmer und trockener wird, werden die Pflanzen zusätzlich gegossen. Geerntet wird der Erdbeerrhabarber, wenn die Stangen eine gewisse Dicke haben, dann ist er am Besten.

 

Wie kann Rhabarber gelagert werden?

Frischer Rhabarber ist kühl gelagert etwa 3 Tage haltbar. Während der Lagerung sollte er, wenn möglich, in ein feuchtes Tuch eingewickelt werden. Bei der Lagerung muss man darauf achten, den Rhabarber nicht in der Nähe von Obst zu platzieren, da er sonst schneller verdirbt. Alufolie ist ebenfalls nicht ratsam, da die im Rhabarber enthaltene Oxalsäure mit der Folie reagiert.

Wissenswertes zum Rhabarber

Durch den hohen Oxalsäure-Anteil wirkt der Rhabarber schnell zu sauer und muss deshalb mit Zucker oder Honig nachgesüßt werden. Aufgrund dieser Säure darf der Rhabarber auch nicht roh verzehrt werden, da ansonsten die Zähne angegriffen werden und das Calcium dem Körper entzogen wird. Wird der Rhabarber allerdings gekocht, ist er durch seine Vitamine sehr nahr- und schmackhaft. Die Rhabarberpflanze kann bis zu 1,5 Metern hoch werden und bildet gelbe Blüten. Sie ist frosthart und kann deswegen problemlos draußen überwintert werden.

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