Pastinaken & Petersilienwurzeln

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Über das ähnliche Aussehen hinaus haben Pastinaken und Petersilienwurzeln weitere Gemeinsamkeiten: sie werden weltweit angebaut, ab September geerntet und bis in den April hinein angeboten. Sowohl Pastinaken als auch Petersilienwurzeln beinhalten viele wertvolle, ätherische Öle und sind verdauungsanregend sowie harntreibend.

Die Petersilienwurzel liefert außergewöhnlich viel Vitamin C, die Pastinake hingegen mehr Mineralstoffe. Ungewaschen können die Wurzeln bei niedrigen Temperaturen übrigens mehrere Monate lang gelagert werden.

Woran erkenne ich Pastinaken und Petersilienwurzeln?

Eine längliche, spitz zulaufende Wurzel, innen weiß bis bräunlich, außen gelblich braun mit dunklen Ringstreifen - ist das nun eine Pastinake oder eine Petersilienwurzel?

 

Der erkennbare Unterschied liegt in der Größe: Die Petersilienwurzel bildet eine 20 Zentimeter lange, schlanke Rübe. Die Pastinake misst bis zu 40 Zentimeter, das Kopfteil ist deutlich dicker. Außerdem ist der Blattansatz der Pastinake etwas eingesunken, während er bei der Petersilienwurzel nach oben gewölbt ist. Zudem sind Pastinaken in der Farbe eher gelblich, wohingegen die Petersilienwurzeln eher weiß sind.

 

Welche geschmacklichen Unterschiede gibt es?

Die Pastinake hat ein würzig-nussiges Aroma, das besonders gut zu Rezepten mit Möhren und Kartoffeln passt. Da sie einen sehr hohen Zuckergehalt hat, ist sie bei Kindern beliebt. Die Pastinake ist daher ein typischer Inhaltsstoff von Babynahrung.

Die Petersilienwurzel riecht und schmeckt, wie es der Name vermuten lässt, eher nach Petersilie. Sie wird häufig zur Zubereitung von Brühen, Suppen oder Gemüsebratlingen verwendet. Als Beilage ist sie gut zu Lamm, Wild- und Rindfleisch kombinierbar. Petersilienwurzeln können auch roh verzehrt werden, indem man sie z. B. in einen Salat klein raspelt.

Tipps für den Einkauf

Wenn ihr Pastinaken oder Petersilienwurzeln kauft, greift am besten zu kleinen Exemplaren. Denn es gilt: je kleiner, desto zarter und besser im Geschmack. Zudem sollte die Schale fest und unversehrt sein. Die Blätter sehen bei der neuen Ernte im September im besten Fall grün und saftig aus.