Mangold

Mangold, auch Krautstiel genannt, ist eine Gemüsepflanze und eine Kulturform der Rübe. Es kann in Stiel- oder Rippen-Mangold, sowie Schnitt- oder Blatt-Mangold unterschieden werden. Bis Ende des ersten Weltkriegs war Mangold hierzulande äußerst beliebt. Unsere Vorfahren verspeisten das attraktive Blattgemüse gern und oft – bis ihm der Spinat den Rang ablief.  Dabei ist Mangold weitaus aromatischer und würziger.

Der Mangold ergibt mit seinen langgestielten, bis 30 Zentimeter langen Blättern ein rein vom Aussehen her dem Spinat ähnliches Gemüse. Es gibt zahlreiche Sorten mit unterschiedlichen Blattfarben (bleich, gelb, hell- bis dunkelgrün und dunkelrot), die Blätter können runzelig oder glatt sein. Es werden die Blätter und die Stiele verzehrt, nicht jedoch die Wurzeln.

Wie wird der Mangold angebaut und geerntet?

 

Unser Rhabarber ist das ganze Jahr auf dem Feld. Die Pflanzen bzw. Wurzeln sind mittlerweile mehrere Jahre alt und treiben jedes Frühjahr immer wieder frisch aus. Anfang März decken wir die Reihen auf dem Feld mit einem Fließ zu, damit es die Pflanzen schön warm haben und wachsen. Wenn es wärmer und trockener wird, werden die Pflanzen zusätzlich gegossen.

Im Frühjahr ausgesäter Mangold wird ab Juli erntereif. Frische Mangold-Blätter sind nach der Ernte nur kurze Zeit haltbar, länger hält sich die ganz geschnittene Pflanze.

Wie kann Mangold gelagert werden?

 

Ob mit weißem oder mit farbigem Stiel, ob Stiel- oder Blattmangold – Wie viele andere Gemüsesorten, sollte auch Mangold möglichst bald nach dem Kauf zubereitet werden. In ein feuchtes Küchentuch eingeschlagen, hält sich Mangold bei 2° C bis 4° C im Kühlschrank für ca. 2 – 3 Tage.

 

Tipp: Wer Mangold das ganze Jahr genießen möchte, sollte ihn einfrieren. Er lässt sich so für gut 8 Monate aufbewahren. Dazu das Gemüse putzen, schneiden und ca. 1 bis 2 Minuten in kochendem Wasser blanchieren. Dann in Eiswasser abschrecken, auf Küchenpapier abtropfen lassen und portionsweise in Gefrierbeutel füllen.

Wie kann man Mangold zubereiten?

Mangold wird ähnlich wie Spinat behandelt – Nach dem Waschen können Stiele und Blätter komplett oder auch klein geschnitten verwendet werden. Beim Stielmangold sollten allerdings Blätter und Stängel besser getrennt voneinander vor- und zubereitet werden. Denn die Stängel benötigen eine etwas längere Garzeit. Dickere Stiele sollten außerdem geschält werden. Ein kurzer Schwenk in der Pfanne oder im heißen Wasser und schon ist Mangold gar. Ob im Salat, pur mit Parmesankäse und gehackten Pinienkernen, gekocht, gebraten oder gedünstet: Mangold ist einfach extrem vielseitig und lässt sich zudem komplett verwerten. Wie Spargel gekocht, sind die Stängel beispielsweise eine köstliche Beilage zu Fisch oder Pasta. Aber auch Rahmgemüse, schmackhafte Smoothies oder unsere köstlichen Mangold-Pakete mit Rosinen und Pinienkernen lassen sich aus dem leckeren Blattgemüse zaubern.

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